[HH]Am 08. Juni gegen den Naziladen in Glinde

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Seit über einandhalb Jahren gibt es in Glinde (4km vor Hamburg)einen Thor Steinar Laden, dies soll sich ändern…Am 16.09.2011 hat in der Ladenzeile am Glinder Berg eine Filiale der bekannten Neonazimarke „Thor Steinar“ unter dem Namen „Tønsberg“ eröffnet. Seit dem kämpft eine Bürgerinitiative mit täglichen Mahnwachen und weiteren Aktionen gegen diesen Naziladen.

 

Anders als Kleidungsmarken, die von Neonazis vereinnahmt wurden, ist „Thor Steinar“ nämlich eine von Neonazis gegründete Marke. Das seit über eineinhalb Jahren existierende Geschäft dient neben der Finanzierung vor allem als Treffpunkt und Vernetzungsstelle der Naziszene.

Nun scheint noch einmal Bewegung in die Sache zu kommen. Am 08. Juni wird es eine antifaschistische Demonstration von Hamburg nach Glinde geben. Dort werden wohl auch noch zwei Bands spielen nämlich Liedfett und Herrenmagazin.
Unterstützung erfährt die Aktion inzwischen allerdings auch von St. Puli Fans, wie beim letzten Heimspiel deutlich wurde.

Im Vorwege gibt es auch noch zwei Infoveranstaltungen am 16.05. im Gängeviertel und am 23.05. im Bergedorfer Café Flopp.

Es ist wirklich an der Zeit diesem braunen Spuk in Glinde ein Ende zu setzen!

Also am 08. Juni alle auf zur Steinfurther Allee um 14:00 Uhr um gemeinsam ein deutliches Zeichen zu setzen!

Weitere Infos:

http://www.keine-zukunft-fuer-nazis.info
de-de.facebook.com/pages/Jugendb%C3%BCndnis-Keine-Zukunft-f%C3%BCr-Nazis/276240542460599
http://www.notonsberg.de

Neonazis bedrohen Bohnerter Familie

Wir dokumentieren aus gegebenden Anlass einen Artikel der EZ

Rechtsradikale Unruhen am Vatertag in Bohnert/ / Kripo ermittelt / Bürger wollen sich wehren

Rieseby. Sie warfen Böller und Knallkörper auf ein Bohnerter Grundstück, zeigten den Hitler-Gruß und bedrohten nach Zeugenaussagen die junge Familie, die dort wohnt. Eine Gruppe von zwölf bis 15 Männern sorgte am Donnerstag in dem Riesebyer Ortsteil für Unruhe. Für Karl Walther, der das Treiben verfolgte, war das kein „dummer Jungenstreich“ , sondern eine geplante Aktion. „Auf dem Fahrradweg ein Stück weiter oben in Richtung Teichkoppel warteten zwei Fahrzeuge auf die Gruppe“, sagte Walther. Einige von den Männern hätten ihre Rucksäcke in einen grünen Lieferwagen geworfen, der dann wegfuhr.

Wie Sönke Hinrichs von der Polizeidirektion Neumünster gestern auf Nachfrage der Eckernförder Zeitung mitteilte, sei die Gruppe bereits in Kosel auffällig geworden. Dort hätten sie eine Frau aufs Übelste beschimpft, die daraufhin die Polizei alarmierte. Als die Polizei die Männer in Bohnert antraf, widersetzten diese sich erst der Ausweiskontrolle, die Polizei forderte daraufhin Verstärkung an. Wie Hinrichs mitteilte, seien von zwei Personen die Personalien aufgenommen worden. Diese seien den Behörden auch schon bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt zudem wegen der Verwendung von von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (§86 StGB). „Die Stimmung war sehr aufgeheizt“, so Hinrichs. Wie Karl Walther berichtete, sei sogar Tränengas zum Einsatz gekommen, es sei auch zu Rangeleien gekommen. „Ein Mann aus der Gruppe, der auch aus Rieseby kommt, hielt ständig Handykontakt“, so Walther, sie berichteten laufend von dem Polizeieinsatz. „Mit wurde auch gedroht“, sagte der 58-Jährige. „Wenn sie Angst verbreiten wollen, dann ist ihnen das gelungen“.

Dennoch wollen sich Walther und viele andere aus dem Dorf nicht einschüchtern lassen und sichern der bedrohten Familie Solidarität zu. Viele Einwohner hätten für die Familie bereits ein beruhigendes Wort gefunden. „Das sind Bohnerter und das lassen wir uns nicht gefallen“, betont er. „Ich weiß ganz sicher, dass wir alle so etwas verabscheuen“, schreibt Walther auch in einem Rundschreiben, das er unmittelbar nach dem braunen Spuk im Dorf verteilt.

Walther ruft in dem Schreiben alle Bürger auf, sich gegen die Neonazis zu wehren und sich zu engagieren. „Wir werden auf jeden Fall eine Telefonnotfalliste erstellen, damit wir entschlossen neue Übergriffe abwehren können“, teilte er unserer Zeitung mit. Schließlich brauche die Polizei aus Eckernförde etwas Zeit, bevor sie in Rieseby sei und die Station im Ort sei nicht immer besetzt. „Nachbarschaftshilfe ist jetzt gefragt“, fordert Walther abschließend in dem Rundschreiben. Erste positive Rückmeldungen habe er schon von Mitbürgern auf seine Initiative hin erhalten.

[SH] Parteiaustritte statt Wahlkampf

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Am 26. Mai 2013 sind Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein. Die NPD tritt in Neumünster, Kreis Pinneberg und in Uetersen an, mit Wählervereinigungen zudem in Kiel und Herzogtum Lauenburg.

Dass sich der NPD-Wahlkampf eher schlecht als recht gestalten wird, war abzusehen. Die Partei ist personell und finanziell am Boden. Der NPD-Landesvorstand in Schleswig-Holstein wird intern als „unfähig“ belächelt.

Einer dieser „unfähigen“ Menschen ist Ingo Stawitz, der immer wieder versucht, mit dem Kopf durch die Wand das Häufchen Elend nach außen als geschlossenen, kämpferischen und agilen Verband zu (re-)präsentieren. Herr Stawitz wird innerhalb der Partei nur als Notnagel angesehen. Ihm fehlen nach Aussagen von Parteimitgliedern Qualitäten wie Führungsstärke, Ausstrahlung und Redeführung. Ihm zur Seite stehen Verfassungsschutz-Lemke, Milieu-Gutsche, Ich-mach-einen-auf-krank-Lütke und „Nestbeschmutzer“-Schimmel. Dass mit solch einem Haufen von Idioten kein Blumentopf zu gewinnen ist, wird sogar jahrelangen eingefleischten NPD-Mitgliedern klar.

Kay Oelke ist einer dieser „eingefleischten“ NPD-Mitglieder gewesen. Jahrelang engagierte er sich im Vorstand des NPD-Kreisverbands Storman-Lauenburg, wurde bei der Kommunalwahl 2008 für die NPD in den Kreistag Herzogtum Lauenburg gewählt und galt als parteilinientreuer „Kamerad“ im Landesvorstand. Oelke ist kein Stratege. Seine Taktik, eine Wählervereinigung für die Kommunalwahl 2013 zu gründen, um NPD-Themen in eine „rechts-liberale“ Wählervereinigung hereinzutragen, gehört nicht zu seinen brillantesten Strategiezügen.

Anscheinend spielte Oelke innerhalb seiner Wählervereinigung nicht mit offenen Karten. Was für außenstehende Menschen offensichtlich erscheint – nämlich dass, wenn ein NPD-Kreisvorsitzender als Vorsitzender einer Wählervereinigung antritt, diese dann mitunter auch mit ersterer in Verbindung gebracht werden kann –, kommentierten Mitglieder der Wählervereinigung so:

„Per Zufall hat eines unserer Mitglieder beim Stöbern im Internet etwas gesehen, was uns nicht nur die Zornesröte ins Gesicht treibt, nein, wir sind über so viel Borniertheit und Frechheit einfach nur entsetzt. Worum geht es? Die NPD hat am 13. April 2013 die kommunale Seite für Schleswig-Holstein überarbeitet. Unter dem Titel „NPD tritt zur Kommunalwahl an!“ steht (neben anderen Kreisen auch etwas zu unserem Kreis: „Im Kreis Herzogtum Lauenburg tritt das konservative Wählerbündnis „Rechtsstaatliche Liga“ zur Kommunalwahl an. Spitzenkandidat ist der derzeitige NPD-Kreistagsabgeordnete Kay Oelke.“ Das ist dreist, einfach dreist. Obwohl einige Absätze darüber ganz verschämt die wenigen Kreise und Städte vermerkt worden sind, wo die NPD direkt antritt oder (in Kiel) eine Wählergemeinschaft unterstützt, wird hier der Eindruck forciert, dass die Wählervereinigung Rechtsstaatliche Liga ein Ableger der NPD sei. Dieses Vorgehen ist unglaublich und wir fordern die Verantwortlichen der Partei auf, sofort diese Passage aus dem Beitrag zu entfernen. Wir betonen ganz ausdrücklich, dass Herr Kay Oelke zwar noch Mitglied jener Partei ist, die Wählervereinigung Rechtsstaatliche Liga hat aber rein gar nichts mir der Partei zu tun oder zu schaffen. Es besteht keinerlei Verbindung zu denen, wir sind absolut eigenständig und von Grund auf demokratisch. Wir wollen und werden mit der Partei nichts zu tun haben. Das unterstreichen wir hier ausdrücklich!“

Quelle: Rechtsstaatliche Liga, h###://rechtsstaatlicheliga.de/#Entsetzen

Oelke steht zwischen den Fronten. Einerseits muss er den internen Forderungen der NPD gerecht werden, neue potenzielle Mitglieder für die Partei zu sensibilisieren und für den Kommunalwahlkampf der NPD einzustehen. Auf der anderen Seite stehen die „rechtsoffenen“ Mitglieder seiner Wählervereinigung, die nicht öffentlich mit der NPD in Verbindung gebracht werden möchten. Der Druck steigt, das Resultat dürfte für die NPD verheerend sein. Im Kommunalwahlkampf bricht der Kreisvorsitzende für Storman-Lauenburg und möglicher Kreistagsabgeordneter für die NPD ein. Oelke erklärt seinen Austritt aus der Partei und tritt von all seinen Ämtern zurück.

Was bedeutet das für die NPD?

Mit Oelkes Austritt hat die NPD ein Mitglied verloren, das in Anbetracht der zerrütteten NPD-Struktur als einigermaßen hinnehmbare Alternative zu den anderen Trotteln der NPD in Schleswig-Holstein galt. Der Kreisverband Stormarn-Lauenburg dürfte mit Oelkes Austritt Geschichte sein. Altnazi „Heino“ Förster ist zwar erfahren, aber keine akzeptable Alternative für die NPD. Heiko Hackland, der für den Kreisverband in der Vergangenheit Verantwortung übernahm, ist eine mögliche Option, aber nicht die beste Lösung für die Aufgaben, die der NPD-Kreisverband zu bewältigen hat. Zur Landtagwahl 2012 versuchte die NPD, Neonazis aus dem Spektrum der extrem rechten „Freien Kameradschaften“ zu werben und für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Aber auch hier sieht die tatsächliche Situation fatal aus. Die „Nationale Offensive Herzogtum Lauenburg“ (NaSo LB) besteht lediglich aus Taten und Erinnerungen der Vergangenheit. Viele ihrer Mitglieder mussten sich bereits dieses Jahr für diverse unüberlegte und dumme Taten vor Gericht verantworten und wurden zum größten Teil zu Geld- oder zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Das „Aktionsbündnis Lübeck-Stormarn“ ist mit Hau-drauf-Eggert und 0,5-Promille-Krombacher-Alkoholiker-Gronemann eher mit dem Ausschlachten erfolgloser Aktionen beschäftigt.

Die Zeiten sind düster. Wir sind gespannt, wie die NPD auf den Rücktritt Oelkes reagieren und wie sie den Rücktritt so kurz vor den Wahlen gegenüber ihren Mitgliedern verpacken wird.
Ihre wahrscheinlichste Methode wird es sein, der „bösen“ Antifa die Schuld in die Schuhe zu schieben. Den Dank nehmen wir natürlich einerseits gern an, andererseits steht fest, dass ihr euch einen großen Teil des Problems ganz einfach selbst eingebrockt habt und nun schauen müsst, wie ihr die Suppe auslöffelt.

Wir verbleiben in offener Feindschaft!
Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung!

Antifaschistische Koordination Lübeck

11. Mai Naziaufmarsch in Weyhe

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Am 11. Mai will Neonazikader Christian Worch mit seiner Partei „Die Rechte“ in Weyhe, in der Nähe von Bremen, aufmarschieren. Die Neonazis versuchen den Tod eines Jugendlichen politisch für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und fordern, den Bahnhofsvorplatz nach diesem Jugendlichen umzubenennen.

 

Nachdem die Gemeinde Weyhe die von Christian Worch angemeldete Demonstration kurzerhand verboten hat, hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver am vergangenen Frei­tag einem Eil­an­trag der Nazis statt­ge­ge­ben und das Ver­bot auf­ge­ho­ben.

 

Nun mobilisieren die Nazis für 12 Uhr an den Bahnhof in Kirchweyhe. Verbunden mit ihrer Forderung nach einer Umbenennung des Bahnhofsvorplatzes wollten die Nazis ursprünglich auch dort ihre Demonstration starten. Der Platz ist allerdings durch eine gemeinsame Kundgebung der Par­tei­en im Weyher Ge­mein­de­rat und ein extra verlegtes „Europa-Fest“ blockiert.

 

Die Mobiliserung zur Nazidemonstration betreibt Worch mit einigem Aufwand. So ließ er in der Nacht von Montag auf Dienstag mehrere Tausend Flyer an Haushalte in und um Weyhe verteilen. In diesen wirbt er u.a. für eine Online-Petition zur Einrichtung eines Mahnmals in Kirchweyhe. Zudem wirbt er für die Demonstration am 11. Mai und ruft die AdressatInnen dazu auf, sich um 12 Uhr am Bahnhofsvorplatz einzufinden, um sich seiner Demonstration anzuschließen.

 

Es bleibt zu erwarten, dass die Nazis zwar nicht ihre eigentliche Demonstration am Bahnhof beginnen werden, aber von diesem zu einem weiter entfernten Ort geleitet werden, von wo aus sie dann marschieren können.

 

Kommt alle am 11. Mai nach Kirchweyhe!

Worchs Wanderzirkus stoppen, Nazis blockieren!

 

Bremer Treffpunkt für die Gegenaktivitäten zum Naziaufmarsch in Weyhe: 10 Uhr Schlachthof Bremen

 

checkt http://antifabremen.blogsport.de/

 

Mobivideo: https://www.youtube.com/watch?v=MIfDYW38C98

Demmin, Demmin, wir fahren nach Demmin – weitere Infos zum Naziaufmarsch am Mittwoch

Mor­gen wol­len die Nazis er­neut durch Dem­min mar­schie­ren, um den 8. Mai als Tag der Be­frei­ung für ihren deut­schen Op­fer­my­thos zu miss­brau­chen. Wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren gibt es auch die­ses Jahr star­ken Wi­der­stand gegen den brau­nen Umzug.

Mitt­ler­wei­le ist eine Karte von Dem­min für Mitt­woch on­line. Her­un­ter­la­den könnt ihr sie euch als pdf-​Da­tei hier oder seht sie euch hier und hier an.

Ab spä­tes­tens 17 Uhr wer­den alle Tel.-​Num­mern frei­ge­schal­tet sein. Die Num­mern sind fol­gen­de:

In­fo­te­le­fon: 0151 20051487
EA: 0151 237 45 808
Sanis: 01578 3537643 (Ach­tung: das ist jetzt die rich­ti­ge Num­mer!)

Kon­takt zum EA be­kommt ihr an­sons­ten auch unter eagreifswald.​blogsport.​eu

Be­ach­tet auf alle Fälle den Twit­terac­count unter twitter.​com/#!/​demminnazifrei

Wei­te­re Infos und kurz­fris­ti­ge Än­de­run­gen er­fahrt ihr zeit­nah bei uns oder auf demminnazifrei.​blogsport.​de.

Wir sehen uns in Dem­min! Kei­nen Fuß­breit den Fa­schis­t_In­nen!

Antifa statt VS

Wir dokumentieren einen Artikel der Lübecker Antifa Koordination

Antifa statt VS

Das diesjährige Maifest auf der Walli zog mehr als 4.000 BesucherInnen, Freunde und GenossInnen an. Mit verschiedenen Aktionen wurde Thematisch auf die Bespitzelung von AktivistInnen der Antifa-Recherche aufmerksam gemacht. So wurden bereits beim Einlass die Menschen durch Flyer über die Bespitzlung unserer GenossInnen informiert. Ein Flipshard bot Platz seine Kritik an der Kriminalisierung politischer Arbeit durch Polizeiliche Behörden zum Ausdruck zu bringen. Am Abend wurde auf dem Dach der Walli ein Transparent mit der Aufschrift „Antifa statt VS“ enthüllt um erneut auf die Thematik aufmerksam zu machen.

Getroffen hat es Einige, gemeint sind wir Alle!
Solidarität ist eine Waffe!
Anna und Arthur halten’s Maul!